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... in Wien neben Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Ungarisch, Slowakisch, Tschechisch in weiteren 12 Sprachen muttersprachlicher Zusatzunterricht geboten wird?

 
 

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Junior High School (JHS)

In einer Zeit des unglaublich rasanten Wissenszuwachses, einer Zeit, in der heute modernste Technologien morgen schon überholt sind, einer Zeit von raschen gesellschaftspolitischen Veränderungen, lässt sich nicht mehr mit Sicherheit voraussagen, was das Anforderungsprofil für Jugendliche in 10 oder 15 Jahren sein wird. Mit Sicherheit vorauszusagen ist jedoch, dass das Wissen weiterhin enorm wachsen wird, dass Bildung heute "lebenslanges" Lernen bedeutet und dass Jugendliche darauf vorbereitet werden müssen, international wettbewerbsfähig zu sein - also ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft, Eigenverantwortlichkeit, Kreativität, Flexibilität, Ausdauer und Konzentration zu erwerben. Darüber hinaus sind Schlüsselqualifikationen wie Teamgeist, Beherrschung von Kommunikationstechniken wichtige Faktoren, um für das Leben von Morgen vorbereitet zu werden.

Die unumgänglichen Veränderungen in den Bildungsinhalten verlangen also eine Schwerpunktverschiebung von Spezialkenntnissen zur Vermittlung solcher Fähigkeiten, die in vielen Bereichen und Situationen brauchbar sind. Es geht, neben der Vermittlung von kognitiven Kompetenzen, also auch darum, den "Appetit" auf Weiterbildung zu wecken und zu fördern.

Zielstellung der Junior High School:

SchülerInnen erlangen eine erhöhte Kompetenz im Umgang mit einer Fremdsprache, der rezeptive und produktive Umgang mit englischen Texten und Situationen wird somit über das übliche Maß eines herkömmlichen Fremdsprachenunterrichtes hinausgehen. Die traditionelle Fremdsprache Englisch wird ergänzt und unterstützt durch Englisch als Arbeitssprache. Die SchülerInnen lernen in natürlicher Weise, Englisch als Lern- und Arbeitsmittel einzusetzen.
In der Verschmelzung zwischen den Bereichsfächern und Englisch sollen fachspezifische Aufgaben in der Fremdsprache gemeistert werden.

In den "Global Studies" sollen Einblicke in naturwissenschaftliche Bereiche , in historische und geographisch-wirtschaftskundliche Themen, in Kunst und Kulturgeschichte, in verschiedene Lebensumstände sowie in Belange von Jugendlichen in anderen Ländern geboten werden. Der vermehrte Einsatz von neuen Kommunikations- und Lerntechnologien und das Assistenzlehrerprinzip in allen "Global Studies" Stunden erleichtern erheblich die notwendige innere Differenzierung. Der Einsatz von "native speaker teachers" gewährleistet die Qualitätsverbesserung der Fremdsprachenkompetenz.
Die "soft skills" sollen in Team- und Partnerarbeiten gefördert werden.

Die Vernetzung mit Partnerschulen im Ausland hat das Ziel, den Austausch von LehrerInnen und SchülerInnen zu erleichtern und in der Folge an gemeinsamen Projekten zu arbeiten.

Beschreibung der Stundentafel:

Aufsteigend mit der 5. Schulstufe wird neben den herkömmlichen Bereichen der Mittelschule der neue Bereich “Global Studies” unterrichtet. Dieser Bereich umfasst 6 Stunden Arbeitssprache Englisch, in denen sehr projektorientiert und unter Einbeziehung von neuen Kommunikationstechnologien gearbeitet wird. Die Stunden sind für die SchülerInnen-Stundentafel nicht zusätzlich, sondern es wurden gewisse Stunden in den neuen Bereich verschoben.

In der 5. und 6. Schulstufe setzt sich der Bereich aus folgenden Gegenständen zusammen: 3 Stunden Science, 2 Stunden Social Studies, 1 Stunde Arts. In der 7. und 8. Schulstufe ist bereits deutlich die Gewichtung auf "Science" zu erkennen: 4 Stunden Science, 1 Stunde Social Studies, 1 Stunde Arts.

Der Bereich “Global Studies“, ist als ein ganzheitlicher – also als ein globaler Bereich zu sehen, mit starker Betonung auf dem naturwissenschaftlichen Sektor. Daneben kommt es zu einer starken Einbindung von Musik und Kunst in den “Global Studies”, da die Kreativität ein sehr natürliches Kommunikationsmittel zwischen den Jugendlichen in aller Welt darstellt. Abgerundet wird der neue Bereich durch politische und wirtschaftliche Themen, - wie etwa die Frage der globalen Entwicklungen und Verflechtungen. Daneben gibt es für sprachbegabte SchülerInnen die Möglichkeit, eine weitere Fremdsprache als Unverbindliche Übung zu wählen.

Zusätzlich:

Schüler-Austauschprogramme und Schüler-Intensivsprachwochen im Ausland sind für die 7. und 8. Schulstufe vorgesehen.
Die Arbeitssprache Englisch bringt somit einen erheblichen Mehraufwand aller Beteiligten mit sich, die Lernkapazitäten der SchülerInnen sind sehr unterschiedlich und deshalb ist es bei diesem Projekt enorm wichtig, die Relation zwischen Einsatz und Gewinn ständig zu hinterfragen und zu evaluieren. Die Balance zu bewahren und die oben definierten Ziele zu erreichen, ist die Herausforderung an alle Beteiligten.

SchulerInnenaufnahme:

Die linguistische Flexibilität der SchülerInnen werden im Zuge des Aufnahmeverfahrens durch ein Gespräch ("Orientation Talk") mit dem/der SchülerIn festgestellt. Die Schüler-Innen sollen nach Möglichkeit im Einzugsbereich des Schulstandortes wohnen.

Standorte:

KMS 2, Malzgasse 16 – Talmud-Thora Schule
KMS 22, Konstanziagasse 50
KMS 23, Carlbergergasse 27

 

 

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