... in Wien neben Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Ungarisch, Slowakisch, Tschechisch in weiteren 12 Sprachen muttersprachlicher Zusatzunterricht geboten wird?
Die Schülerinnen und Schüler erwerben neben der Muttersprache grundlegende Fertigkeiten in zwei europäischen Sprachen.
KMS mit neusprachlichem Schwerpunkt
Der anwendungsbezogene rezeptive und produktive Unterricht in der traditionellen Fremdsprache und zugleich internationalen Kommunikationssprache Englisch führt die Schülerinnen und Schüler zu einer erhöhten Motivation und Kompetenz in dieser Fremdsprache, die den Zugang zu weiterführenden Schulen bzw. den Eintritt in das Berufsleben erleichtert.
Daneben eröffnet das Kennen lernen weiterer europäischer Sprachen, insbesondere der Sprachen der Nachbarn, die Möglichkeit, sich zusätzliche Sprachkompetenz anzueignen und den Blick über die Grenzen im Sinne der europäischen Dimension auszuweiten.
Die kritische Verwendung moderner Informationstechnologien erschließt neue Möglichkeiten des Wissenserwerbs und führt zum Aufbau grenzüberschreitender Kommunikation.
Die aktive Teilnahme an internationalen Projekten fördert bei den Schülerinnen und Schülern Weltoffenheit, Toleranz und Mobilität und legt damit den Grundstein einer Erziehung zu kritischen Bürgern in einem vereinten demokratischen Europa.
Die Ausrichtung des Unterrichts auf Förderung der Analyse- und Kritikfähigkeit, Erlangung von Teamfähigkeit sowie Erreichen von Lösungskompetenz stellt die Grundlage zur Festigung von berufsrelevanten und lebenspraktischen Schlüsselqualifikationen dar.
Inhalte der „Kooperativen Mittelschule mit neusprachlichem Schwerpunkt“
Die „Kooperative Mittelschule mit neusprachlichem Schwerpunkt“ stellt den Erwerb kommunikativer Fertigkeiten in einem lustbetonten, handlungsorientierten und realitätsnahen Sprachunterricht in den Mittelpunkt.
Die Förderung dynamischer Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen wie Arbeit im Team, Selbstständigkeit etc. werden als wesentliche Elemente in die Unterrichtstätigkeit mit einbezogen, um den Anforderungen der Berufswelt des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden.
Im Sinne der europäischen und internationalen Dimension nimmt die Teilnahme an Bildungsprogrammen der EU und an grenzüberschreitenden Nachbarschaftsprogrammen einen zentralen Stellenwert im Unterrichtsgeschehen der „Kooperative Mittelschule mit neusprachlichem Schwerpunkt“ dar.
Die „Kooperative Mittelschule mit neusprachlichem Schwerpunkt“ bietet
einen über das übliche Maß hinausgehenden Englischunterricht;
Angebote in verschiedenen anderen europäischen Sprachen;
den Einsatz von Native Speakers;
verpflichtende Projekte „Learning Across The Curriculum“;
den Erwerb von Zertifikaten (KET, PET, ...), Sprachdiplomen und des
Europäischen Computerführerscheins (ECDL);
die in den Unterricht integrierte Nutzung der elektronischen Medien;
die verpflichtende Teilnahme an internationalen Projekten
die Teilnahme an persönlichkeitsfördernden Lernateliers
den erleichterten Übertritt in ein Oberstufenrealgymnasium bzw. in eine Berufsbildende Mittlere und Höhere Schule
Die „Kooperative Mittelschule mit neusprachlichem Schwerpunkt fördert einen Sprachunterricht
der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, die Fremdsprache in realen Kommunikationssituationen anzuwenden;
der auf direkte Kontakte mit Personen, bzw. mit jenen, die die Fremdsprache Englisch als Kommunikationssprache verwenden, aufbaut;
der den Erwerb verschiedener Berechtigungen wie z.B. die Cambridgeprüfung, die für das Berufsleben der Schülerinnen und Schüler von Bedeutung sind, ermöglicht;
der durch die Führung eines Sprachenportfolios die Schülerinnen und Schüler zu Eigenverantwortlichkeit erzieht;
in den der Umgang mit modernen Kommunikationstechnologien integriert ist.
Durch gezielte Angebote den erleichterten Übertritt in ein Oberstufenrealgymnasium bzw. in eine Berufsbildende Mittlere und Höhere Schule
Organisation der „Kooperativen Mittelschule mit neusprachlichem Schwerpunkt“
Lebende Fremdsprache Englisch:
Der Unterricht wird in Form von flexiblen Kleingruppen geführt. Das heißt, nach Maßgabe der Ressourcen stehen jeder Klasse 2 qualifizierte EnglischlehrerInnen zur Verfügung. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass jeder Sprachgruppe (eine Klasse besteht aus 2 Sprachgruppen) eine wöchentliche Kontakteinheit mit einem Native Speaker Teacher zur Verfügung steht.
Es wird darauf geachtet, dass die Qualität des Unterrichts von der Flexibilität der Organisation des Unterrichts und von der detaillierten Planung des komplexen Sprachlernprozesses abhängt.
Im Hinblick auf den Einsatz der Sprache als tatsächliches Kommunikations- und Handlungsinstrument wird Englisch ab der 5. Schulstufe regelmäßig nach Maßgabe der personellen Ressourcen als Arbeitssprache in anderen Unterrichtsgegenständen eingesetzt (in Teilbereichen des Fachunterrichts, in Projekten, in projektorientierten Unterrichtsabschnitten, im Epochenunterricht, ....)
Darüber hinaus soll der Native Speaker Teacher bei der Durchführung der Projekte "Englisch als Arbeitssprache" (EAA) Verwendung finden. Dazu ist es notwendig, dass Lehrerinnen und Lehrer Zusatzqualifikationen im Rahmen des Akademielehrgangs „Dual Language Programme“ erwerben.
Weitere Europäische Sprachen:
Eine weitere Sprache wird als verpflichtender Gegenstand in Form einer Verbindlichen Übung angeboten, wobei Zeitpunkt und Ausmaß dem Standort überlassen bleibt. Es wird besonders darauf hingewiesen, dass die Sprachenvielfalt, die sich auf Grund der SchülerInnenpopulation ergibt, mit einbezogen werden soll. Dadurch ergibt sich die Gelegenheit, verstärkt Maßnahmen im Bereich Deutsch als Fremdsprache zu setzen. Ebenso wie in Englisch ist nach Maßgabe der Möglichkeiten der Einsatz von Native Speakers vorgesehen.
Das Modell der „Kooperativen Mittelschule mit neusprachlichem Schwerpunkt“ eröffnet die Chance, ein breit gefächertes Sprachenangebot sicher zu stellen. Unter Berücksichtigung von stundenplanmäßigen Rahmenbedingungen kann der Sprachenunterricht in Form eines Kursmodells angeboten werden (Grund- und Erweiterungskurse), wobei die Kontinuität in einem Schuljahr gegeben sein muss und der Kurswechsel daher nur jährlich vollzogen werden kann.
Im Hinblick auf ein breit gestreutes Sprachenangebot sind auch standortübergreifende Lösungen vorgesehen.
Den Schülerinnen und Schülern wird die Teilnahme durch entsprechende Diplome bestätigt. Dies setzt allerdings voraus, dass die Lehrziele und Lerninhalte entsprechend definiert und den SchülerInnen bekannt sind. Dabei wird der Referenzrahmen des EU-Rates berücksichtigt (Europäisches Sprachenportfolio).
Der Einsatz einer weiteren Sprache als Arbeitssprache ist nach Maßgabe der personellen Ressourcen möglich.
Kommunikations- und Informationstechnologien:
Der Einsatz moderner Informationstechnologien soll den Schülerinnen und Schülern als ein selbstverständliches Mittel zur Informationsfindung und Kommunikation dienen.
Die nötige Ausstattung der Klassen bzw. Fachräume mit einer entsprechenden Anzahl von Geräten ist von besonderer Wichtigkeit, damit die Schulung dieser Kulturtechnik verbindlich in die Unterrichtsarbeit eingeplant werden kann.
Soziale Komponenten – Soft Skills:
Im Hinblick auf die dargestellten Ziele ist es notwendig, Unterrichtsformen wie z.B. offenes Lernen, Projektunterricht, fächerübergreifendes projektorientiertes Arbeiten in besonderem Maße zu fördern, um den Schülerinnen und Schülern neben kognitiven Kompetenzen auch soziale Schlüsselqualifikationen zugänglich zu machen.
Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation:
Jede Schülerin, jeder Schüler soll zumindest an einem grenzüberschreitenden Projekt teilnehmen, um so die Wichtigkeit des Sprachenlernens zu erfahren. Die erfolgreiche Teilnahme wird in Form eines Zertifikates bestätigt.
Standorte:
NMS 2 Pazmanitengasse 26, 1020 Wien, Tel. no. (+431) 2144420,
Mail:
NMS 10 Georg Wilhelm Pabstgasse 2a,1100 Wien, Tel. no. (+431) 6041296
Mail:
NMS 15 Selzergasse 25, 1150 Wien, Tel. no. (+431) 9825293,
Mail:
NMS 20 Greiseneckergasse 31, 1200 Wien, Tel. no. (+431) 3325354,
Mail: