... dass die Schulinfo des Stadtschulrates für Wien rund 27.500 Anfragen jährlich erhält und erfolgreich bearbeitet
Neu in Wien: Einstiegskurse an Wiener Schulen gestartet
„Talente-Scan Berufsbildung“ - Wirtschaft und Schule in enger Kooperation
Maßnahmenpaket gegen Schulschwänzen
Projekt LesepatInnen ist Riesenerfolg: 695 PatInnen bereits im Einsatz!
Startwoche Lesen - Wien startet große Leseoffensive
Schulstart für 200.000 Wiener Kinder
"Tag der Wiener Schulen" - 5. Oktober 2011
„Für die Wiener Eltern stellt die Wiener Mittelschule die beste Möglichkeit dar, garantiert zu haben, dass ihre Kinder gut betreut und ausreichend gefordert UND gefördert werden“, so Wiens Amtsführende Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl.
Mit der Wiener Mittelschule wird es möglich sein, dass ganze Volksschulklassen geschlossen in eine Klasse der Sekundarstufe 1 übertreten. Dort erleben die Kinder ein Schulmodell, das bestmöglich auf ihre Stärken und Schwächen abgestimmt ist und durch innere Differenzierung eine höchstmögliche Individualisierung des Unterrichts zulässt.
Wiener Mittelschule löst „Nahtstellen-Problematik“:
Eines der Hauptprobleme des österreichischen Schulsystems stellt die frühe Selektion und der unbegleitete Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe 1 sowie von der Sekundarstufe 1 in die weiterführenden Schulen dar. Mit der Wiener Mittelschule werden diese Probleme der Nahtstellen 10plus (Volksschule-Sekundarstufe 1) und 14plus (Sekundarstufe 1-weiterführende Schulen) gelöst.
AHS+ - Die Wiener Mittelschule ist mehr als eine AHS:
Der Unterricht und die Benotung erfolgt nach dem Lehrplan der AHS-Unterstufe. Das bedeutet Latein und Französisch oder auch Ernährung und Hauswirtschaft können von allen SchülerInnen als Pflichtunterricht besucht werden. Im Falle von besonderen individuellen Bedürfnissen (z.B. Muttersprachlicher Unterricht, Förderkurse) stehen der Wiener Mittelschule alle Fördermaßnahmen zur Verfügung, die bislang ausschließlich in Hauptschulen zur Anwendung kamen.
Förderung statt teurer Nachhilfe:
In den Kernkursen in Deutsch, Mathematik und Englisch werden zentrale Inhalte des Lehrstoffes erarbeitet. Diese Kernkurse umfassen rund zwei Drittel der bisherigen Unterrichtszeit. Das weitere Drittel der Unterrichtszeit wird in verpflichtenden Leistungskursen abgedeckt, entweder als Trainingskurs um den Inhalt des Kernkurses zu wiederholen und zu üben, oder als Erweiterungskurs zur besonderen Begabungsförderung. Auf diese Weise können beispielsweise auch hohe Kosten für außerschulischen Nachhilfeunterricht vermieden werden. Überdies sinkt durch die deutlich intensivierte individuelle Förderung die Gefahr des „Durchfallens“ deutlich.
Wiener Mittelschule ist multilingual:
Ein besonderes Augenmerk richtet die Wiener Mittelschule überdies auf den Bereich des Mehr-/Fremdsprachen-Unterrichts. Mittels Sprach-Projektwochen bzw. längeren Phasen mehrsprachigen Unterrichts, die auch die Möglichkeit der Unterstützung durch Native-Speaker-Teachers beinhalten, gelingt es, die Sprachenkompetenz der SchülerInnen deutlich zu steigern. Dies umfasst auch die Förderung der Muttersprache der Kinder so diese nicht Deutsch ist (umgekehrt können Kurse wie „Deutsch als Fremdsprache“ angeboten werden).
Coaching und Reflexion:
Eine gute Schulwoche beginnt mit einer Lerncoaching-Stunde – gemäß dieser Devise bedeutet für die SchülerInnen in der Wiener Mittelschule der erste Schultag einer Woche keinen „Sprung ins kalte Wasser“, sondern er bietet die Möglichkeit der Reflektion, der Wiederholung des Lehrstoffes sowie der Erarbeitung neuer Lerntechniken. Auf diese Weise werden die Kinder in die Festlegung der künftigen Unterrichts-Meilensteine miteinbezogen und in ihrer Eigenverantwortung gestärkt.
Ganztagsbetreuung gesichert:
Durch das Bemühen, für jeden Schulstandort der Wiener Mittelschule eine freiwillige Ganztagsbetreuung zu organisieren, wird den SchülerInnen zusätzliche Betreuung für ihre Lern- und Freizeit geboten. Das heißt: In der Wiener Mittelschule müssen Eltern nicht mehr als TaxifahrerInnen fungieren, um ihre Schützlinge von A nach B zu bringen um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Schule und Freizeit zu verbinden.
Bewerbungsmodalitäten:
Wichtig: Prinzipiell können sich alle Schulen der Sekundarstufe 1 (öffentlich wie privat) jetzt im Herbst 2008 für eine Teilnahme am Schulversuch bewerben. Die Beschränkung der Gesamtzahl der Schulversuchs-Schulen basiert auf einer bundesgesetzlichen Vorgabe und beträgt 10 Prozent der Gesamtzahl der Schulen einer Schulart.